Expertentagung Medienrecht: Rechtliche Rahmenbedingungen für das E-Book-Geschäft und Preisbindung für Online-Produkte
Das Preisbindungsgesetz in Deutschland „dient dem Schutz des Kulturgutes Buch.“ So lautet der Gesetzestext. Für E-Books gilt dies ebenfalls, sofern sie einem gedruckten Buch im Wesentlichen entsprechen. Fragt sich, ob in Zeiten von Kindle, iPad & Co. eine solche Regelung noch zeitgemäß ist.
Längst ist der Streit um die Preisgestaltung von E-Books und Online-Produkten entbrannt. Die Branche konnte in den USA im Bezug auf die Höhe des Preises auch schon Erfolge feiern: Macmillan setze sich gegen Amazon durch und darf seine Bücher zu einem höheren Preis anbieten als es der Online-Riese zunächst vorsah. Bleibt abzuwarten, wie sich der Markt weiter entwickeln wird – jetzt, da Apple mit dem iPad die E-Book-Bühne betreten hat. Wie verändert sich die Preisgestaltung für Online-Produkte? Welche Online-Geschäftsmodelle gibt es? Ist die deutsche Buchpreisbindung wirklich Schutz oder bremst sie innovative Angebotsformen? Beschert sie deutschen Verlagen gar einen Wettbewerbsnachteil im internationalen Geschäft?
Die Akademie des Deutschen Buchhandels veranstaltet vor diesem Hintergrund am 13. September 2010 eine Expertentagung Medienrecht. Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die Preisgestaltung von Online-Produkten, über Haupt- und Nebenrechte des Verlags und mögliche Online-Geschäftsmodelle. Wie man die Backlist und Archive vermarktet, ist ebenfalls Thema der Tagung.
Die Tagung richtet sich an Geschäftsführer und Juristen von Medienunternehmen, Verlagsleiter, Mitarbeiter von Lizenzabteilungen und Anwälte.
| Die Konferenzbeiträge sind auch online in der Mediathek der Akademie des Deutschen Buchhandels abrufbar. // Weitere Informationen |
Programm
| Online-Produkte – Preise, Geschäftsmodelle und Vertragsgestaltung | |
| Begrüßung und Einführung Dr. Matthias Lausen, Lausen Rechtsanwälte |
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| Preisbindung für Online-Produkte Birgit Menche, Rechtsanwältin |
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| Ist die Verwertung als E-Book Haupt- oder Nebenrecht des Verlags? Dr. Bernhard von Becker, Verlag C.H. Beck |
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| Online-Geschäftsmodelle auf dem Prüfstand – Gegenüberstellung verschiedener Angebote Dr. Ursula Feindor-Schmidt, LL.M., Lausen Rechtsanwälte |
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| Ein- und Verkauf von Rechten, Content-Verwertung im Netz | |
| Der Kampf im digitalen Neuland – Das Ringen um angemessene E-Book-Honorare Reimer Ochs, S. Fischer Verlag |
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| Vermarktung von Backlist und Archiven – Die Umsetzung von § 137 l UrhG Dr. Robert Staats, Verwertungsgesellschaft WORT |
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| Mehreinnahmen für Verlage – Bedarf es zur Kontrolle von Online-Produkten eines Leistungsschutzrechts? Dr. Matthias Lausen, Lausen Rechtsanwälte |
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| Die deutsche Buchpreisbindung – Fluch oder Segen? |
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Die Preisbindung – Innovationsbremse oder Sicherung des Kulturgutes Buch? Dr. Dirk Palm, Palmedia Publishing Services |
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Referenten u.a.
Dr. Bernhard von Becker, Justiziar, Verlag C.H. Beck
Dr. Ursula Feindor-Schmidt, LL.M., Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht, Lausen Rechtsanwälte
Dr. Werner-Christian Guggemos, Geschäftsführer, Ciando
Hartmut Jedicke, Geschäftsführer, Bonnier Media
Dr. Matthias Lausen, Rechtsanwalt, Lausen Rechtsanwälte
Birgit Menche, Rechtsanwältin
Reimer Ochs, Justiziar, S. Fischer Verlag
Dr. Dirk Palm, Geschäftsführender Gesellschafter, Palmedia Publishing Services
Dr. Robert Staats, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Verwertungsgesellschaft WORT
Zielgruppe
Geschäftsführer und Juristen von Medienunternehmen, Verlagsleiter, Mitarbeiter von Lizenzabteilungen und Anwälte.
In Kooperation mit:
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ANSPRECHPARTNER
Judith Horsch
Programm-Managerin, Leitung PR
Tel. 089 291953-65
Fax 089 291953-69
konferenz-infos
moderator
referenten
termin
13.09.2010
uhrzeit
9.30 - 17.15 Uhr
ort
Literaturhaus München
kosten
550,- EUR
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